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Fliegen und Fun von Cali bis Medellin

2018 war ein herausragendes Flugjahr: das schönes Wetter im Sommer und oft gute Streckenflugbedingungen liessen auch mich über hundert Stunden unter meinem Explorer unterwegs sein. Entsprechend war auch meine XC Ausbeute gut - viele Hunnis, darunter mein bisher länster mit 170km :) .
Gegen Ende Jahr, nach den letzten Hike&Fly's, begann ich dann langsam an Entzugserscheinungen zu leiden.
(You know that you're going cold turkey for Skycrack when "Paragliding" dominates "Hot Chicks" in your Youtube search history %-)
Als darum eine Mail von FlyWithAndy rein kam, dass es noch freie Plätze auf einigen ihrer Reisen hätte, war ich angefixt. Zudem hatte sich Peter J von unseren PARAnoianern auch schon für zwei Wochen Kolumbien mit Verena und Tini angemeldet.
Zeit? Check. Flug? Check. Erlaubnis? Check.
Geplant ist, in zwei Wochen von Cali nach Medellin zu reisen und unterwegs jeweils einige Tage in verschiedenen Fluggebieten im Valle de Cauca Station zu machen.
Ok, dann noch notfallmässig den Schirm trimmen (danke Patrick!), eine Gopro erstehen und ab auf den Flieger.
Colombia, mi destino!

Flying Sites Valle de Cauca
Fluggebiete im Valle de Cauca
Bild mit freundlicher Genehmigung von Paraworld.co

Das Valle de Cauca liegt zwischen den westlichen und östlichen Kordilleren, den kolumbianischen Ausläufern der Anden. Die Infrastruktur mit Strassen und Dörfern ist gut, es ist eine intensiv landwirtschaftlich genutzte Fläche - überall wird Zuckerrohr angebaut. Fluggebiete hat es auf beiden Seiten des Tales. Auf der Westseite gibt es die Besonderheit, dass jeweils im Verlauf des Nachmittags der Meerwind von der 50-100km entfernten Pazifikküste durchbricht und die Berge überspült. Darum fliegt man meist bald mal raus ins Flachland und auf die andere Seite des Tales. Bonus für uns: Flachlandfliegen üben!

Im folgenden findet Ihr ein Reisetagebuch und Fotos dieses Flugtripps. Zudem hatte ich jeden Abend versucht, die Eindrücke des Tages in einem kleinen Filmchen festzuhalten. Dabei verarbeitete ich Fotos und Gopro Schnipsel auf dem Telefon. Am Anfang war ich skeptisch, aber mit der Zeit fand ich es erstaunlich, was man mit diesen 'einfachen' Mitteln unterwegs hinkriegen kann. Die letzten Videos sind definitiv besser als die ersten :)
Hier geht's zur Playlist der Videologs. Und jetzt viel Spass beim Lesen!


12.1.19 Samstag - Flug nach Cali

Die doch sehr lange Reise nach Cali verläuft unspektakulär. Um 6:00 Wintizeit los, um Mitternacht im Resort La Mellicera in Santa Elena, nahe dem Fluggebiet Piedechinche an.
In Cali holen uns Verena, Pedro und Jose vom Flughafen ab. Bis alle Schäfchen angekommen sind dauerts noch einige Zeit, und dank Zeitverschiebung sind wir doch ziemlich müde. Viel geschlafen habe ich während der Flüge nach Frankfurt, Panama und Cali nicht.
Egal, hauptsache alle Schirme sind da!

Als wir dann unsere Zimmer bezogen haben ist darum wirklich Schlafenszeit für uns. Die Samstagabendparty, die bis Sonntagmorgen dauert, stört mich dank Ohrenpfropen nicht so sehr, während andere deswegen kaum schlafen können.


13.1.19 Sonntag - Erster Flug in Piedechinche

Verena und Tini
Verena und Tini

Einigermassen ausgeschlafen begutachte ich die Anlage im Tageslicht, bevor es auch schon Morgenessen mit frischen Früchten gibt. Gleich darauf führen Verena und Tini für uns ein Briefing durch, um uns die kolumbianischen Besonderheiten des Fliegens näher bringen, z.B. nicht im hohen Zuckerrohr zu landen :)
Der kurze Regenguss währenddessen stört uns nicht, wir können es einfach etwa gemütlicher nehmen heute morgen. Wir kriegen noch coole Tourshirts, Simkarten und einen Tracker.
Kurz darauf ist auch mein Schirm von der Reisepackung erlöst und wir fahren los. Zuerst nach Santa Elena, um noch was kleines einzukaufen und unsere Simkarten zu laden. Bald ist unsere ganze Gruppe online in Whatsapp. Schnell noch eine Empanada beim Strassenverkäufer geholt, dann geht's los zum Fluggebiet.

Beim Landeplatz scheint ein Volksfest im Gange zu sein. Offenbar gibts hier ein Denkmal, und entsprechend haben sich dutzende Verkäufer mit kleinen Ständen hier eingerichtet. Die Auffahrt ist im oberen Steil ziemlich holprig - wir steigen auf den Jeep um.
Beim Startplatz herrscht bedrückte Stimmung. Offenbar gab es kurz vorher einen Unfall. Ein Pilot war nicht angegurtet und ist von hoch oben runtergefallen. Ich will gar nicht mehr wissen...

Nach einem weiteren kurzen Briefing zum Fluggebiet bin ich bald startklar und fliege als erster unserer Gruppe los. Gute Wahl, später wird's offenbar immer zäher.
Ich kann etwas Höhe machen, und fliege schon bald los Richtung Nord - auch um der leichten Überentwicklung draussen zu entkommen.
Den Hügeln entlang quere ich einige Rippen, mache Höhe und beschliesse, nicht mehr weiter unter den an den Bergen liegenden schwarzen Wolken zu fliegen, sondern raus nach Ginebra abzuzweigen. Zusammen mit einem Chilli (Georg von der deutschen Gruppe) fliege ich ins Flache. Leider schattet alles immer mehr ab, und die Wolke über dem Städtchen zieht nicht mehr.
Etwas weiter nördlich hat es noch ein wenig Sonne - tatsächlich kann ich langsam wieder etwas Höhe gewinnen. Ganz zurück reicht es leider nicht mehr, und ich lande auf einem abgebrannten Zuckerrohrfeld an der Strasse zu Santa Elena.
Ich bin kaum gelandet, da hält schon ein Señor mit Motorrad, hilft mir zusammenzupacken und fährt mich ins Dorf! Yeah - der obligate Motorrad-Rückholer am ersten Tag schon erfüllt :)

Peter trifft auch ein und einige Biere später gehen wir zurück zur Unterkunft, nicht ohne auf dem Weg beim Superjugo Rast zu machen.
Baden, schwatzen, Filmchen editieren, und schon geht's zum Fleischrestaurant, wo wir Monsterstücke von der Kuh verspeisen.

Alles in allem ein hübscher erster Tag in Kolumbien :)

Valle de Cauca<
Valle de Cauca
Tini und Verena
Tini und Verena
Abfahrt
Abfahrt
Santa Elena
Santa Elena
Santa Elena
Santa Elena
Santa Elena
Santa Elena
Piedechinche
Piedechinche
Fruchtsaft, frisch
Fruchtsaft, frisch
kleines Fleisch
kleines Fleisch


14.1.19 Montag - Mehr Flachland

Wegen dem Unfall gestern ist der Hauptstartplatz gesperrt, und wir fahren zu einem weiter südlich gelegenen hoch. Auch hier: Super Startplatz mit Finca und Infrastruktur. Es hat wegen dem engen Tal viel Wind, aber alle kommen gut weg.
Ich kann schnell Höhe machen und fliege Richtung Norden. Weiter den Hügeln entlang will ich aber nicht, so geht's mal raus ins Flache. Vor Santa Elena bin ich dann das erste Mal tief. Viel Geduld und gebastel ist gefragt. Ich bin nicht der einzige, wir können uns zusammen über dem Dorf raufkämpfen.

Ich fliege mal zurück zum Startplatz und komme dort auch wieder hoch. Mit mehr Höhe wieder raus, über Santa Elena und zum nächsten Dorf. Inzwischen hat's hier wieder Sonne, und so geht's jetzt gut hoch. Mit viel Höhe fliege ich nach Ginebra, und komme dort von tief unten wieder rauf. Einem grossen Schwarm Urubus sei dank, Uuuuurrrrruuuuubuuuuuu! (Die Vögel denken ich spinne :)
Jeztz steigt es mir fast zu viel: da entwickelt sich eine über-fette Wolke im dem Tal. Mit Vollgas zurück zu unserem Dorf und runterspiralt.
Ein schöner Landeplatz erwartet mich gleich neben der Finka. Zu spät sehe ich, dass das Grundstück vollständig und sehr hoch eingezäunt ist, da hat's sogar einen alten Wachturm. Früher stand hier bestimmt kein Zuckerrohr!
Zum Glück hat's Leute hier, und der kleine Jamuel kommt mit dem Schlüssel, um mir das Tor zur Strasse aufzumachen. Zum Dank kriegt er einige Pesos, mit denen er strahlend zu Mama zurück radelt :)

Am Abend fahren wir ins Dorf und verpflegen uns von den Strassenständen: Chorizo Würste und gefüllte Maisfladen. Kosten: 20 sFr - für neun Personen!!!
Ausklingen tut der Abend in einem anderen Lokal: Es gibt Papayasaft mit Rum, und das nicht zu knapp. Wir schlafen früh und gut :)

Santa Elena
Santa Elena
Peter und Hund
Peter und Hund
Startplatz-Finca
Startplatz-Finca
Lucho lost his bet :)
Lucho lost his bet :)
Startplatz 2
Startplatz 2
Leinen los!
Leinen los!
Chorizos
Chorizos
Günstig Essen
Günstig Essen
Strassengrill
Strassengrill
Maracuia++
Maracuia++
Fruchtsaftparty
Fruchtsaftparty


15.1.19 Dienstag - Mehr Sonne

Heute ist es am Morgen blau uns schon bald sehr warm. Nach dem Morgenessen stehen die Kumuli bereit, aber es dauert, bis wir los können - der Jeep hat einen Platten. Zeit für einen Mangosaft im Dorf.

Heute nehmen wir den hinteren, oberen Startplatz, über 2000m hoch. Das Ziel ist nach Norden zu fliegen, dann vielleicht bei Costa Rica ins Flache und zurück.
Nach dem Start fliege ich mal lange geradeaus, aber die Bedingungen sind noch nicht Hammer. Also einen Gang zurück schalten und von tief wieder aufdrehen.
Dann geht's besser. Eine schöne Wolkenstrasse führt ins Flache. Erst bei der Zuckerfabrik und der grossen Antenne ist wieder viel Arbeit angesagt. Mit viel Höhe fliege ich mit Jonas zurück, aber bei Ginebra geht heute nichts. Trotz viel Zeit und Höhe finden wir keinen Anschluss und landen im Acker bei Verena und Fabio. Cooler Flug, heute ging's bis 2500 müM.
Bald kommen Jose, Pedro und Tini mit Peter und vor allem Bier im Bus um uns abzuholen :)

Peter J hat es besser gemacht und ist noch in den Süden und wieder zurück gekommen.

Zum Nachtessen organisieren Trini, Verena und Lucho ein BBQ. Unmengen Fleisch! ...und etwas Bier und Rum :)

zMorge
zMorge
Fleischfresser
Fleischfresser
Gesundheit
Gesundheit
Rupert in Action
Rupert in Action
PARAwaiting in Santa Elena
PARAwaiting in Santa Elena
man beachte die Verzierung :)
man beachte die Verzierung :)
Infos
Infos
Mutige Stiere!
Mutige Stiere!
Nach der Landung...
Nach der Landung...
...ist vor dem Bier
...ist vor dem Bier
Rückholbier
Rückholbier
BBQ
BBQ
BBQ
BBQ
Platanos
Platanos


16.1.19 Mittwoch - Destination Roldanillo

Heute nehmen wir Abschied von der Finca La Mellicera in Santa Elena und ziehen um in eine Residenz in La Union, in der Nähe von Roldanillo. Das Ziel wäre darum heute, fliegend möglichst weit nach Norden zu kommen.
Alles ist gepackt und bereit, nur leider will das Wetter nicht: in den Bergen regnet es und die Wolken hängen tief vor unseren Startplätzen. Wir haben Geduld, und können tatsächlich zum ersten Startplatz hoch. Eigentlich ist er ja noch gesperrt, aber mit Beziehungen kriegt man hier auch mal eine Ausnahme :)

Nur das Wetter - es sieht nicht nach viel Streckenflug aus. Die ersten versaufen dann auch.
Unsere zwei Gruppen macht es besser: die meisten kommen nach dem Start erst mal hoch. Nach und nach streifen wir aber immer mehr Piloten ab, bis nur noch ein halbes Dutzend übrig sind. Zäh kämpfen wir uns weiter, langsam aber stetig.
Peter, Rupert, Georg und Lucho versuchen es weit hinten, in den tiefen Tälern. Ich bleibe vorne und suche mir lieber halb aktive Wolken unter der nun geschlossenen Zirrendecke. Die drei anderen werden denn auch mehr oder weniger tief vorgespült und müssen teilweise landen oder kehren um.
Übrig bleiben die drei alten Säcke: Peter am Zeno, Rupert am Triton und ich am Explorer. Dank Geduld habe ich immer noch am meisten Höhe, aber bei Sonso hilft auch das nicht mehr viel. Während die anderen zwei landen, versuche ich noch weiter zu kommen, aber der Nordwid und die mittlerweile tote Luft lassen auch mich umkehren. Weit wär's nicht mehr gengangen, dann lieber bei den anderen landen.
Nicht schlecht, was wir noch aus dem Tag geholt haben, immerhin sind alle anderen abgesoffen :-)

Wir gehen runter zum Dorf und warten beim Bier aus dem Dorfladen auf José mit dem Bus, der uns als letzte auch noch aufsammelt und nach Roldanillo bringt. Dort gibt's Fisch zum Nachtessen, bevor wir uns zur Finca de la Vid begeben.
Wow - ein riesiges Anwesen mit dutzenden von Zimmern, Innenhof, offener Küche und viel Platz. Mein Zimmer hat vier Betten für mich alleine! Nur das WLAN Passwort weiss niemand :)

Mellicera
Mellicera
Mariposa
Mariposa
Vor dem Start
Vor dem Start
Landung
Landung
Nach der Landung
Nach der Landung
Old Guys Rule :)
Old Guys Rule :)
Gruppe in Roldanillo
Gruppe in Roldanillo
Paragliding Town
Paragliding Town
Fischrestaurant
Fischrestaurant
Insektenvernichter
Insektenvernichter


17.1.19 Donnerstag - Gaggle Flying

In der Nacht wurde das WLAN PW aufgespürt und der Film des gestrigen Tages konnte hochgeladen werden, yeah!
Es folgt ein gutes Frühstück am grossen Tisch in der offenen Residenz. Offenbar hatte das Anwesen einem Drogenbaron gehört, dem das Gefängnis nicht so gut bekam. Nun vermietet der Staat es unter anderem für Hochzeiten - und Touris wie uns :)

Die Auffahrt zum Startplatz Los Tanques nehmen wir früh in Angriff, sie dauert sehr lange über schwierige Strassen.
Der Startplatz ist gut und typisch für Kolumbien schön begrünt.
Wir können aufdrehen und fliegen nach Norden nach La Union. Dann drehe ich nach Osten weg ins Flache, komme tatsächlich gut über den Cauca und finde Anschluss auf der anderen Seite über den Hügeln. Nun folgen einige Stunden Flachlandfliegen vom feinsten!

Bald mal finde ich mich mitten im Wettkampfpulk der Landesmeisterschaften wieder: Mit duzenden Sicheln kann ich effizient aufdrehen und weiterfliegen. Die nehmen mir nicht mal viel ab, sie sind nur ein wenig schneller. Aber aufpassen muss man! Es ist manchmal eng im Bart.

Dann drehen aber alle ab und fliegen zurück nach Norden, und ich bin wieder alleine unterwegs. Es geht nach Zarzal, Bugalagranda, Andalucia bis nach Tulua. Dort wird es aber sehr schwach, oben ziehen dicke Zirren vorbei.
Auf dem Rückweg gegen den leichten Nord und bei schwacher Thermik muss ich einen Gang zurückschalten und auch feine Schläuche mitnehmen.

Jetzt gesellen sich Res und Peter zu mir, und wir surfen gemeinsam weiter. Ich habe mehr Glück als die anderen - während sie tief suchen kriege ich einen Hammerbart an die Basis und kann bis Zarazal hoch fliegen. Die Basis steigt auf 2700 müM. Verena funkt was, was nicht vollständig duchrkommt. Es wäre "bleibt auf der Ostseite, es hat zu viel Wind hier" gewesen...
Das merke ich dann auch, als ich zurück nach Roldanillo über den Cauca will: Oben geht's, aber je tiefer ich komme, desto mehr stehe ich im Gegenwind. Am Schluss bläst es mit über 40, und ich muss auf einen alternativen Landeplatz, wo ich im Gas runter muss und den Schirm kaum bändigen kann.
Dafür habe ich nicht weit zur Brücke und werde schon von den Rückholern erwartet.

Es war ein Hammerflug, 4:35h, 83km Dreieck :)

In Roldanillo gibt's eine Landerunde im Palacio des Jugos. So günstig kam ich für vier Personen noch nie weg: inklusive Empanadas 20k Pesos = 6 CHF.
Heute abend kochen wir in der Finca selber: Pasta mit Sugo, zur Vorspeise Empanadas.

Drug Lord Finca
Drug Lord Finca
Innenhof
Innenhof
Offene Küche
Offene Küche
Speisesaal
Speisesaal
Blume
Blume
kleines Zimmer
kleines Zimmer
Los Tanques
Los Tanques
Startplatz
Startplatz
Peterrettung
Peterrettung
Bier und Truck
Bier und Truck
Marcel auch gefunden
Marcel auch gefunden
Jugos y Empanadas
Jugos y Empanadas
Motoraton - Motormaus Taxi
Motoraton - Motormaus Taxi
Cooking and Beering
Cooking and Beering


18.1.19 Freitag - Bad Day? Noooooo!

Das Wetter sieht bescheiden aus, viele Wolken, keine Sonne, tiefe Basis.
Nach dem reichhaltigen Frühstück mit seltsamen Früchten (noch nie gesehen, noch nie gehört, aber gut!) lassen wir uns Zeit, fahren aber dann trotzdem zum Startplatz. Wahrscheinlich gibt's nur einen Abgleiter...

Als wir bereit sind, hat es einige Vögel die steigen. Vielleicht geht ja doch was? Mindestens heim nach La Union wäre das Ziel. Doch es sollte besser kommen.
Ich kann an der ersten Rippe Höhe machen und folge der Ridge bis in die grobe Leethermik vor dem Dorf. Dann probieren wir es draussen. Tatsächlich können einige von uns über der letzten Rippe mit der Antenne noch ein wenig aufdrehen, und ab geht's in Flache.

Gemeinsam finden wir einige schwache Schläuche und queren über den Fluss nach La Victoria. Da gibt es verschiedene Linien - einige führen zum Landen.
Ich nehme die nächste Wolke und kann aufdrehen. Auch Res kommt hoch und wir fliegen gemeinsam nach Obando. Das uns Verena verfolgt bekomme ich nicht mit :)
In Obando müssen wir zuerst etwas suchen, aber bald können wir uns auf den Rückweg machen. Gegen Süden ist alles blau, und wir beschliessen zurück nach La Union zu fliegen, wo wir in einem Feld mit unerwartetem, feinem Gebüsch landen.
Schirm rauspulen, packen und im Dorf verpflegen. Dann zurück zur Finca und ab in den Poooool!

Am Abend essen wir an einem Strassenstand in Roldanillo fette Haburguesas. Darauf noch einen Drink an der lokalen In-Bar.
Müde!

Bike und Ross
Bike und Ross
Gelandet
Gelandet
Verena ist hungrig :-)
Verena ist hungrig :-)
Pool!
Pool!
Pool ist cool
Pool ist cool
Hamburguesas
Hamburguesas
Action in Roldanillo
Action in Roldanillo
In-Bar
In-Bar


19.1.19 Samstag - 76 km FAI

Wetter gut, frühstücken und los auf den Tanque.
Heute sind wir nicht alleine: einige Gruppen sind am Startplatz, aber wir können uns gut bereit machen und dank Starthilfe von Verena und Tini bin ich sofort draussen und kann gleich vor dem Startplatz aufdrehen. Das Ziel heute wäre bei Roldanillo ins Flache zu fliegen. Na dann mal los!

Tatsächlich geht es im Talkessel von Rolda noch gut an die Basis. Weiter draussen beim Cauca finde ich wieder einen Schlauch und werde von Peter eingeholt. Gemeinsam fliegen wir rüber nach Zarzal in die Foothills, Richtung Süd.
Etwas weiter unten wird's knapp. Peter surft eine Krete entlang, aber ich bin tiefer und muss mich in einigen minimalen Blasen zu halten versuchen. Während Peter vorne immer tiefer kommt, und schlussendlich landen muss, komme ich wieder hoch und kann endlich Basis machen.

Ich drehe um und fliege alleine zurück nach Norden. Das läuft ziemlich gut! Unterwegs kreuze ich einmal den Wettkampfpulk und treffe Peter M an der Basis. Wow, cool Peter!
Bei Obando kehre ich ein weiteres Mal und fliege über's Flache zurück Richtung La Union. Eigentlich will ich schon landen, da trägt's mich von zuunterst nach zuoberst: 2600m über La Union.
Ich nutze die Höhe und schliesse das Dreieck, bevor ich mich zurückblasen lasse, viel Höhe vernichten muss, und bei Starkwind lande. Dabei werde ich neben dem Feld in einen Graben gezogen - autsch.

Auch Res landet bei mir. Wir gehen zum Kreisel und trinken ein Landebier, bis wir von José im vollgepackten Rückholer aufgegabelt werden.
76 km FAI, 4.5 h :)

Am Abend essen wir in Rolda. Peter und ich laden unsere Girls in die Churrasceria ein. Nachher gibt's noch einen Schlummi auf dem Dorfplatz.

Achtung Kontrolle
Achtung Kontrolle
Freunde gefunden :)
Freunde gefunden :)
Nicht überall landen
Nicht überall landen
Alk durchs Gitter
Alk durchs Gitter


20.1.19 Sonntag - Ansermanuevo

Heute fahren wir an einen neuen Ort: Ansermanuevo, weiter nördlich, an der gleichen, westlichen Kordillere. Das ist ein kleineres, wilderes Dörfchen. Mindestens macht es auf den ersten Blick diesen Eindruck. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Sonntag ist. Alle sind auf den Beinen, in den Strassen und im Park, und Alkohol ist mancherorts auch schon reichlich geflossen.

Unsere Finca befindet sich oben auf dem Berg, unweit des Startplatzes. Die Auffahrt geschieht mit alten, schön erhaltenen Willys Jeeps, entweder auf der Kühlerhaube oder dem Dach sitzend, oder irgendwo stehend und sich an der Struktur festhaltend.
Die Finca ist der Hammer: Wunderschön gelegen, hübsch gemacht, Pool mit Aussicht, Billard, the works.

Der Startplatz ist kolumbianisch typisch: Ein Golfrasen mit Restaurant und Anmeldung und am Sonntag mit vielen Zuschauern. Vielleicht liegts auch noch daran, dass der lokale Gleitschirmclub einen Wettbewerb durchführt.

Als wir starten ist alles abgeschattet. Trotzdem kann ich gleich über dem Startplatz Höhe machen und quere mit Peter das Dorf an die Foothills. Bis dort kommt kein Lüftchen von unten und wir sind tief an der kleinen Ridge. Ich muss abbiegen und suche einen Landeplatz. Zuunterst in den Hügelchen, mehr oder weniger beim Landekreis, lupft es ein wenig und ich packe das feine Händchen aus. Tatsächlich kann ich mich langsam wieder hoch arbeiten. Auch Peter muss dort unten ran. Bald bin ich über der Ridge und soare sie ein wenig ab. Es ist aber mühsam und sehr langsam. Irgendwann habe ich genung vom Leegeschüttel und fliege zu einem anderen Schirm, der über einem Feld im Flachen kreist. Dort geht es dann tatsächlich endlich richtig hoch.
Ich quere die Ebene nacht Toro, wo ich lange nach Höhe suche. Schliesslich kehre ich und komme mit einem langen Gleitflug zurück. Ganz bis zum Dorf reicht es nicht. Am Schluss lande ich dort, wo wir nach der Querung schon mal fast am Boden standen.
2.5h, 40km

Bald holen mich Pedro und José ab, und wir holen noch Res und Jonas. Zurück im Dorf gönnen wir uns Chorizos bevor es Jeep surfend zur Finca hoch geht.

Pool, Bier, Essen, Aguardiente, Maracuia con Ron, Billard und den Tag ausklingen lassen beim Mondfinsternis beobachten.
That's the life!

Wandmalerei
Wandmalerei
Willys
Willys
Puppy
Puppy
Driver :)
Driver :)
Es läuft
Läuft immer...
Kaffee
Kaffee
Startplatz Ansermanuevo
Startplatz Ansermanuevo
Abgehoben
Abgehoben
Landeacker
Landeacker
Landezeugen
Landezeugen
Chorizos
Chorizos
Load 'em up
Load 'em up
Läuft nimmer
... läuft nimmer
Surfin'
Surfin'
Gürteltier gefunden
Gürteltier gefunden
Pool with a view
Pool with a view
Mooooon
Mooooon
Küche
Küche
Esszimmer
Esszimmer
Pool 1
Pool 1
Pool 2
Pool 2
Moonwatching
Moonwatching
Mondfinsternis
Mondfinsternis


21.1.19 Montag - Landekids!

Die Matratzen hier sind eigentlich keine, aber na ja, Sprung in den Pool, wach.
Hier haben wir mehr Zeit am Morgen, schliesslich ist der Startplatz in der Nähe. Ausgiebig frühstücken, wie immer mit Rührei++ und vielen Früchten.

Gegen zwölf fahren wir zum Startplatz. Es hat auch heute einige Leute, vor allem seltsame Franzosen die mit ihren Hochleistern nicht starten können. (Bezeichnend dass später einer von den Startproblematikern einen Retterabgang im Lee der Chiquita-Ridge hatte.)
Besonders gut sieht es nicht aus, viele Schirme tummeln sich vor dem Startplatz. Aber das heisst ja nicht viel - manchmal eiern halt alle um die Thermik. Darum mache ich mich schnell bereit und starte als einziger von uns schon mal raus. Am Anfang zäh, aber bald habe ich den Schlauch an die Basis - nicht lange alleine. Dafür bin ich dann sehr alleine als ich die Querung zur ersten Ridge mache. Die anderen wollen wohl noch nicht. Na ja, bleibt mehr Platz für mich. Dafür muss ich halt länger suchen, aber ich kenne die Ecke ja seit gestern und bin bald über der Ridge und finde vorne Anschluss.

Der Pulk hat jetzt auch gequert, inklusive Res und Jonas, aber die sind alle weit hinten und tief. So beschliesse ich, selber ins Flache zu fliegen.
Zuerst ist es schwierig, aber beim Fluss finde ich dank den Urubus Thermik, und später über einem Feld hinter der Zuckerrohrfabrik auch wieder. So schaffe ich es durch das blaue Loch bis Obando, juppie!
Die anderen sind immer noch nirgends, dann halt alleine weiter, vorbei an San Victoria nach Zarzal. Jetzt hat's einige Piloten in der Luft. Manchmal ist es einfacher, manchmal schwieriger. Südlich von Zarzal bei La Paila bin ich unentschlossen - in die Hügel oder nicht? Und so verbastle ich mir viel Höhe und muss bald in La Paille landen.

Beim letzten Kratzen über dem Dorf sehen mich Kids, die mir rufend durch die Gassen nachrennen und sich freuen, als ich es nicht höher schaffe. Sie kraxeln durch das Flüsschen und treffen ein, sobald ich gelandet bin.
Tausend Fragen prasseln auf mich ein und wir haben alle einen Riesenspass mit Gurtzeug, Helm und Kamerademo. Dann lostsen sich mich durch den Zaun, alten Schienen nach über zwei Eisenbahnbrücken mit fragwürdigen Bohlen, zu einem Wurf Welpen - ¿tu quieres un? - und durchs Dorf - wo wir auf ein Gruppenfoto müssen - raus zur Strasse.
Ich muss ihnen halb versprechen, dass ich morgen vielleicht wieder bei ihnen landen werde, oder zumindest einer meiner Kollegen vobeischicken würde!

Auf mich wartet schon der Bus, mit dem wir Peter, Pedro (mit einem neuen persönlichen Rekord!) und Res aufsammeln, ehe wir mit allen anderen zurück nach Ansermanuevo fahren.
Hoch mit dem Willys, Pool, Aguardiente, Essen mit Chorizzo, Maracuiasaft und Rum - mhmmm.

Naturtalent
Naturtalent
Morgen früh
Morgen früh
Auch müde?
Auch müde?
Briefing
Briefing
Hard work
Hard work
Alle aufgesammelt
Alle aufgesammelt
We love Willys
We love Willys
Kühlerfigur
Kühlerfigur
Puppy
Puppy
Futter!
Futter!
Pool, beleuchtet
Pool, beleuchtet


22.1.19 Dienstag - Blue Day

Heute ist sehr heiss. Blauer Himmel, wenig Thermik.
Nach dem Frühstück fahren wir hoch, beeilen uns aber nicht. Trotzdem starte ich dann in eine absolut tote Phase und muss bald mit allen anderen landen - Geduld ist nicht so meins am Startplatz.
Peter macht es dann besser und macht einen weiten Flug.

Sehr staubig geht's mit dem Jeep nochmals zum Startplatz hoch, und dieses Mal halte ich mich mit viel Mühe oben. Irgendwann kann ich dann sogar zur Chiquita Ridge queren und arbeite mich langsam bis ans Ende. Ich schaffe es sogar zurück und lande am offiziellen Platz, wo die Packkids meine Methode zum Schirmfalten lernen müssen.

Nach einem Besuch beim Barbier in Ansermanuevo fahren wir zum Essen nach Cartago. Am Dorfplatz dort kann man grosse Warane und Eichhörnchen beobachten, umringt ist er von einer Zillion Kaffeeständen mit wunderschönen Boilern.
Das sagenhafte Fleischrestaurant 'Brasas y Leños' hält mit riesigen und leckeren Stücken - Chateaubriand! - dann auch, was es verspricht.
Nochmals Jeep, dann endlich Staub abduschen und baden.
Hätte da nur nicht jemand im Verlaufe des Tages meine Speicherkarte aus dem Tablet geklaut!?!? Sehr seltsam... :( :( :(

Blick zum Startplatz
Blick zum Startplatz
Finca
Finca
Bambus
Bambus
Sehr junger Fahrer
Sehr junger Fahrer
Jeep riding
Jeep riding
Start
Start
Start
Start
Packkids
Packkids
Eismaschine
Eismaschine
Strassenhändler
Strassenhändler
Waran
Waran
Kaffeestand
Kaffeestand
Kaffeejeep
Kaffeejeep
Kaffeejeep
Kaffeejeep
Brasas y Lenõs
Brasas y Lenõs
Steaks
Steaks
Chateaubriand
Chateaubriand


23.1.19 Mittwoch - In die Berge

Heute nehmen wir Abschied von unserer schönen Finca. Wir fahren mit den Jeeps runter - Staub getankt - und mit dem Bus weiter das Tal runter in die Berge.
Es ist eine lange Fahrt bis ins Fluggebiet von La Merced. Hier dominieren nicht mehr die Zuckerrohrfelder sondern die Kaffee- und Bananenplantagen.

Der Startplatz liegt hoch über dem Cauca auf 1850müM, und wir starten in die Hausthermik für einen lokalen Flug. Im Blauen trägts bis 3000m, und der Landeplatz am Fluss ist gerade mal auf 700m.
Einmal toplanden, dann runter und in einem Nebenflüsschen bei den Goldschürfstellen abkühlen.

Weiter geht die Fahrt nach La Pintada. Unterwegs essen wir in einem typischen Road-Side-Restaurant an der Panamericana. Übernachten im Hotel - nachdem PJ und ich mit vereinten Kräften die schöne, grosse und schnelle Cucaracha endlich dingfest gemacht haben.

Motorhaubensurfing
Motorhaubensurfing
Bikes!
Bikes!
Startplatz Alto del Tambor
Startplatz Alto del Tambor
Start
Start
Abgehoben
Abgehoben
Abgehoben
Abgehoben
Goldgräberbad
Goldgräberbad
Währschaftes Essen
Währschaftes Essen


24.1.19 Donnerstag - Ab in den Fluss

Wir fahren nach Jericó, einem wunderschönen Städtchen auf einer Hochebene über dem Cauca auf 2000müM. Die Häuser sind alle farbig, die Strassen sehr sauber, aufgeräumt und rechtwinklig.
Schnell die Koffer ins Hotel gebracht, dann ab zum Startplatz nebenan, am Rande des Caucatals. Es sieht einigermassen stabil aus - selbst die Vögel kommen nicht richtig hoch.

Trotzdem setzen wir uns einen Task über La Pintada hinaus an einen Nebenfluss des Cauca. Unterwegs gibt es etliche Notlandeplätze, und einige abgelegenere Ebenen, die längeres Laufen bedingen würden.
Harzig geht es um die Ridge, dann finden wir im Flachen etwas Thermik. Einer nach dem anderen muss runter, bis über La Pintada nur noch Peter und ich übrig sind. Die Landung am Flüsschen ist dann wie beschrieben sehr komfortabel, und baden kann man auch.

José hat bald alle verstreuten aufgesammelt, und wir haben viel Spass in der Strömung mit Bier, Aguardiente und Rum :)
Essen gibt es heute wieder in einem Restaurante an der Panamericana - wie immer üppig und währschaft. Ausklingen tut der Abend bei Lemonada die Coco und Aguardiente am Dorfplatz von Jericó.

Bartbaum
Bartbaum
Briefing
Briefing
Jericó
Jericó
Hotel Portón
Hotel Portón
Startplatz Jericó
Startplatz Jericó
Dort geht's lang
Dort geht's lang
Start
Start
Landeplatzkids
Landeplatzkids
Badeflussspass
Badeflussspass
Nach dem Bad
Nach dem Bad
Kiefer
Kiefer
Lemonada de Coco
Lemonada de Coco


25.1.19 Freitag - Jericó nach Medellin

Nach dem Frühstück bummeln wir durch das hübsche Jericó, besuchen eine Kaffeerösterei - wo ich mich als bekennender Kaffophobiker sehr zurückhalte - und shoppen für Mitbringsel. Hier werden viele Lederwaren in kleinen Ateliers produziert und verkauft.

Den letzten Flug unserer zweiwöchigen Reise von Cali bis Medellin entlang dem Cauca gibt's heute nochmals hier, runter zur gelben Brücke, von wo wir uns auf den Weg nach Medellin machen wollen.
Am Landeplatz treffen wir dann zum Abschluss nochmals auf begeisterte Kids, die über unsere Ausrüstung staunen.
José sammelt ein letztes Mal alle Aussenlander ein, und wir fahren nach Medellin.

Ok, Tapetenwechsel. Medellin ist eine Grossstadt. Businessdistricte, Vergnügungsmeile, Barrios, die sich im ganzen Tal den Hang hinaufziehen.
Heute gibt's erst mal Ausgang: Gutes Essen im In-Restaurant, durch die Strassen ziehen, Abhängen und Rum trinken im angesagten Mad Radio Club.
Der eine oder andere nützt es aus, dass er morgen nicht mehr selber fliegen muss %-)

Kirche Jericó
Kirche Jericó
Marktplatz Jericó
Marktplatz Jericó
Jericó Häuser
Jericó Häuser
Jericó Häuser
Jericó Häuser
Rösterei
Rösterei
Kaffeemeister
Kaffeemeister
Zweijahresspezial
Zweijahresspezial
Röstmaschine
Röstmaschine
Kaffeemeister
Kaffeemeister
Coffee
Coffee
Casa de Funerales
Casa de Funerales
Jericó Häuser
Jericó Häuser
Ledermanufaktur
Ledermanufaktur
Taschen!
Taschen!
Café
Café
Andenshuttle
Andenshuttle
José
José
Me und Urubu
Me und Urubu
Greifvogel
Greifvogel
Me und Urubu
Me und Urubu
Kids have fun
Kids have fun
Best Team Ever
Best Team Ever
Nightclubbing
Nightclubbing
Rum :)
Rum :)
Mad Radio flyers
Mad Radio flyers
Mad Radio
Mad Radio
Mad Radio Studio
Mad Radio Studio


26.1.19 Samstag - Medellin

Heute gibt's ein wenig Sight-seeing in Medellin. Auf dem Weg zur S-Bahn schauen wir bei Pedro's BeColombia Tour Büro rein. Von hier aus organisieren er und sein Team verschiedene Touren in und um Medellin. Danach fahren wir zu einer der vielen Gondelbahnen in Medellin, die die Barrios, die sich am Stadtrand die Berge hochziehen mit dem Zentrum verbinden. Seit die Stadt die ÖV Anbindung der Barrios zur Piorität gemacht hat, ging dank der ökonomischen Entwicklung der ärmeren Viertel auch die Kriminalität drastisch zurück.
Im Zentrum gibt's etwas Streetfood und Säfte um den Botero Platz mit seinen markanten, fetten Figuren. Dann müssen wir aber schon bald zurück und uns ein letztes Mal mit José in den Bus setzen, um zum Flughafen zu fahren.

Flüge im Valle de Cauca
Flüge im Valle de Cauca

Der Abschied fällt uns nicht leicht. Wir durften zwei wunderschöne Wochen in diesem schönen Land mit vielen freundlichen Leuten und perfekten Flugbedingungen verbringen. 13 von 13 Tage waren fliegbar, ich konnte schon über 30 Flugstunden verbuchen. Perfekte Ferien vom Winterblues :)

Vielen Dank an das Team von Verena, Tini, Pedro und José für die perfekte Organisation, die vielen Einblicke in Land und Leute und die herzliche Betreuung!
Nächstes Jahr wieder???

Medellin
Medellin
Medellin
Medellin
S-Bahn
S-Bahn
Strassen-Jugos
Strassen-Jugos
Plaza Botero
Plaza Botero
Plaza Botero
Plaza Botero
Bye to José Verena und Pedro
Bye to José Verena und Pedro
Medellin
Medellin
Bye bye Colombia
Bye bye Colombia


Marcel, Februar 2019

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